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Tahiti ist die größte Insel Französisch Polynesiens und wartet mit mystischen Bergen, riesigen Wellen und spektakulären Wasserfällen auf dich! Mich hat alleine die Landschaft der Insel einfach umgehauen. Die Berge mit ihrem Nebel hatten etwas magisches. Bei unserer Inselrundfahrt haben wir zahlreiche Wasserfälle tief in den Bergen entdeckt. Ein wirklich unglaublicher Anblick. So ursprünglich und unberührt. 

Transport vor Ort

Am besten mietest du dir ein kleines Auto und düst damit rund um die Insel. Du kannst an einem Tag ganz entspannt die Hälfte der Insel besichtigen. Möchtest du das Inselinnere erkunden, empfehlen wir dir eine geführte Tour oder einen Geländewagen. 

Aktivitäten Tahiti
Aktivitäten Tahiti

Anreise nach Tahiti

Tahiti ist die Hauptinsel der Gesellschaftsinseln und somit der Ausgangspunkt für alle anderen Inseln wie Bora Bora oder Moorea. Deshalb wirst du immer auf Tahiti landen und auch von dort wieder deinen Heim- oder Weiterflug antreten. Air Tahiti Nui oder French Bee bieten Flüge an. Fliegst du von Europa, musst du immer erst nach Paris und dann mit einem Tank-Zwischenstopp in USA oder Kanada weiter nach Papeete – der Hauptstadt Tahitis. 

Aktivitäten auf Tahiti

Tahiti ist die größte Insel Französisch Polynesiens und hat viel zu bieten. Wandern durch mystische nebelverhangene Berge, Surfern auf riesigen Wellen zuschauen und entspannen an wunderschönen schwarzen Sandstränden.

Aktivitäten Tahiti

1. Die Water Gardens von Vaipahi

Wunderschöne, vielfältige tropische Vegetation und spektakuläre Aussichten erwarten dich hier. Am besten planst du einen halben oder ganzen Tag für die Water Gardens ein. Zuerst kannst du in den Gärten am Fuß der Berge die Wasserlandschaften und tropischen Blumen bewundern. Ein verzweigtes Wegenetz führt dich durch die Anlage. Hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung auf dich. Teiche voll mit Seerosen, Enten, kleine Wasserfälle, Holzbrücken und viele exotische Blumen – ein wahres Paradies für jeden Fotografen.  

Aktivitäten Tahiti
Aktivitäten Tahiti

Anschließend kannst du je nach Zeit und Lust einen der Wanderwege entdecken. Wir können den längsten Rundweg sehr empfehlen. Er führt dich hoch auf den Berg, durch verschiedene Vegetationszonen. Du beginnst in einem feuchten, tropischen Regenwald, dann begrüßen dich Kiefernbäume mit Moos überzogen und etwas weiter wieder leuchtende, lilafarbene, riesige Blätter. Zwischendurch belohnen einen wunderschöne Ausblicke auf das Meer und die Berge für die Anstrengung. Die Wanderung hat etwa 2 Stunden gedauert. Sei auf jeden Fall frühzeitig dort, denn die Anlage schließt um 17 Uhr. Als wir dort waren, war der Eintritt frei. 

Aktivitäten Tahiti
Aktivitäten Tahiti
Aktivitäten Tahiti

Die nächsten Aktivitäten kannst du perfekt an einem Tag bei deiner Inselrundfahrt verbinden. Am besten fährst du zuerst in den Süden auf die kleine Halbinsel nach Teahupoo und besuchst bei der Rückfahrt die restlichen Orte. 

2. Riesige Wellen und Surfer Lifestyle in Teahupoo

Teahupoo

Dort wo die Straße aufhört beginnt der schönste und wildeste Teil Tahitis. Der kleine Teil der Insel Tahitis beheimatet einen der berühmtesten Surfspots der Welt: Teahupoo. Der letzte Ort der mit dem Auto erreichbar ist, füllt sich jedes Jahr von Mai und August mit den besten Surfern der Welt. Die Wellen von Teahupoo gelten als die schnellsten und gefährlichsten der Welt. In der Nebensaison ist es recht ruhig dort und man kann die magische Stimmung des Ortes genießen. Vom Parkplatz aus unbedingt südlich den Trampelpfad über die grüne Brücke folgen. Dort warten wunderschöne Ausblicke auf die Berge und den Strand auf dich. Ich hätte ewig dort sitzen können. Ein wirklich wunderschöner, magischer Ort. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie voll und chaotisch es dort sein muss, wenn jedes Jahr zur ASP World Tour tausende Menschen dort den Surfern zujubeln. 

Teahupoo
Reisebericht Tahiti

3. Taharuu Beach

Wer Abwechslung zu den weißen Sandstränden von Bora Bora sucht, findet hier auf Tahiti wunderschöne schwarze Sandstrände. Einer der schönsten ist der Taharuu Beach. Mit seinem wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge ein echter Traumstrand. 

4. Die Grottes de Maraa

Auf deiner Inselrundfahrt kannst du einen kurzen Stopp an der Grottes de Maraa einplanen. Sie befindet sich direkt an der Hauptstraße. Es ist wirklich wunderschön, wie das von der Decke tropfende Wasser im Sonnenlicht schimmert. Die tropische Vegetation mit den Farnen machen die Kulisse perfekt.

5. Kultur spüren am Arahurahu Marea

Tahiti Arahurahu Marea

Dieser magische Ort ist etwas versteckt mit dem Auto erreichbar. An der Hauptstraße zeigt euch ein Schild den Weg. Die uralte Kulturstätte könnt ihr zu Fuß ablaufen. Auch heute finden dort noch regelmäßig Zeremonien statt. Umgeben von den nebelverhangenen Bergen versprüht dieser Ort auf jeden Fall eine ganz besondere Atmosphäre.

6. Faarumai Wasserfall

Im Norden der Insel befindet sich dieser gut zugängliche Wasserfall. Wenn du die Insel umrundest, fallen dir vom Auto aus bestimmt einige Wasserfälle in den Bergen auf. Das Problem ist, dass diese meist gar nicht oder nur sehr schwer zugänglich sind. Anders der Faarumai Wasserfall. Der Wasserfall wird auch die drei Kaskaden genannt, weil neben dem Hauptwasserfall noch zwei kleinere Wasserfälle die Felswand nach unten stürzen. Vom Parkplatz ist es noch ein kleiner Fußweg zum wunderschönen Wasserfall. Das tolle ist hier, dass du ganz unten am Fuß des Wasserfalles stehst. 

Aktivitäten Tahiti

Unterkunft Empfehlung

Wir haben 4 Nächte in der Fare Noanoa verbracht und können diese wärmstens weiterempfehlen. Die Selbstversorger Unterkunft liegt etwa 25 Minuten Autominuten südlich von Papeete. Für uns war die Lage perfekt um die Insel zu erkunden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Autominuten entfernt. Auch gibt es mehrere Supermärkte in der Nähe um sich fürs Frühstück und Abendessen einzudecken. Die modernen Zimmer haben eine super ausgestattete, kleine Küchenzeile. Jedes Zimmer hat eine eigene kleine Terrasse, wo man entspannt essen kann. Auch eine Waschmaschine und einen Wäscheständer könnt ihr nutzen.  Mael war ein super netter Gastgeber und wir haben uns einige Male mit ihm über sein Leben auf Tahiti unterhalten. Wir haben uns sehr wohlgefühlt und würden auf jeden Fall wieder dort übernachten. 

Okay, ich gebe zu, das Titelbild bestätigt alle Vorstellungen von Bora Bora: türkisblaues und kristallklares Wasser und Overwater-Luxus-Bungalows. Doch das Inselparadies ist so viel mehr als das! Ich durfte eine Woche lang die ursprüngliche Seite Bora Boras entdecken. 

Südsee Träume werden wahr.

Zugegeben ich dachte nie, wirklich nie, dass ich irgendwann mit eigenen Füßen an einem Strand in Bora Bora stehe. Afrika, Amerika – das konnte ich mir in meinen Träume noch vorstellen. Aber Südsee? Wo ist das eigentlich? Irgendwo im nirgendwo oder? 

Als mein Partner mir dann von seinem Traum Französisch Polynesien erzählte, war ich erstmal ratlos. „Französisch…was? wo ist das?“ waren meine erste Reaktion damals. Nach einem kurzen Blick auf die Weltkarte war meine zweite Reaktion: „wow, das ist weit weg und irgendwo im nirgendwo, ich weiß nicht ob ich da hin will.“ Na und wie es so ist im Leben, passiert vieles was man nie geplant hat. Und plötzlich hatten wir einen 20-stündigen Flug nach Französisch Polynesien gebucht. 

Anreise nach Bora Bora

Anreise Bora Bora

Wie die meisten Inseln auf Französisch Polynesien ist auch Bora Bora nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Alle Infos dazu findet ihr in meinem Artikel über Französisch Polynesien. In Bora Bora ist der Flughafen wirklich ein kleines Highlight. Er liegt umgeben von türkisblauem Wasser auf einem Motu vor der Hauptinsel. Wenn ihr euch in ein Luxushotel auf den Motus eingebucht habt, werdet ihr bereits von einem Privatboot erwartet und mit Blumenketten ausgestattet. Wenn ihr die Unterkunft auf der Hauptinsel habt, gibt es eine kostenlose Fähre von AirTahiti dorthin. Ich glaube wir waren aus dem ganzen Flieger etwa fünf Personen, die ohne Blumenkette die Fahrt auf der Fähre genießen durften. Aber ich mein wer braucht schon eine Blumenkette wenn man auf Bora Bora ist! 

Anreise Bora Bora
Anreise Bora Bora

 

Am Hafen in Vaitape angekommen haben wir durch Zufall einen Bus entdeckt, der uns zum Hotel gebracht hat. Die Busfahrerin versicherte uns, das dies schon im Zimmerpreis enthalten ist. Wir haben uns sehr gefreut. Am Tag der Abreise stellten wir fest, dass uns die zwei Fahrten jedoch berechnet wurden. Hätten wir das gewusst, hätten wir uns selbst um den Transport gekümmert und einiges an Geld gespart. Zudem wäre es gut gewesen, wenn wir von dem Bus vorher gewusst hätten, dann hätten wir uns bewusst dafür oder dagegen entscheiden können. Fragt also bei der Buchung am besten nach, ob der Bus noch existiert und was es kostet, oder organisiert euch am Hafen ein Taxi.

Unsere Unterkunft auf Bora Bora

Natürlich kannst du auf Bora Bora richtig viel Geld für einen Overwater Bungalow ausgeben. Ich bin aber nicht überzeugt davon, in die wunderschöne Lagune mit ihrem empfindlichen Ökosystem Betonpfeiler in den Boden zu rammen. Natürlich spricht auch der extreme Preis gegen diese Form der Unterbringung. Es gibt aber auch jede Menge normale Unterkünfte auf Bora Bora. Von kleinen Guesthouses bis Hotels ist alles dabei. Wir haben im Hotel Royal Bora Bora übernachtet und können es sehr weiterempfehlen. Es gibt einen wunderschönen Strand mit Steg – dort könnt ihr direkt von Ausflugsboten abgeholt werden. Wenn du keine Lust auf einen Ausflug hast, kannst du auch direkt vom Strand aus schnorcheln und viele Fische und Korallen entdecken. Die Zimmer sind eingebettet in einen wunderschönen Garten. Das Frühstück war auch top! Das Hotel bietet Leihfahrräder an. Damit kannst du zum traumhaften Matira Beach radeln. Zu Fuß erreichst du in einer Minute einen kleinen Supermarkt. Etwa 10 Minuten entfernt findest du mehrere Restaurants. 

Aktivitäten auf Bora Bora

Ausflug Bora Bora

Ganz klar liegt der Fokus der Aktivitäten auf Bora Bora im und auf dem Wasser. Je nachdem wo eure Unterkunft liegt, könnt ihr direkt vom Strand aus los schnorcheln oder ihr bucht einen Ausflug. Es gibt halbtätige und ganztägige Angebote. Leider gibt es sehr viele Angebote bei denen Fische gefüttert und angelockt werden, um tolle Fotos mit den Touristen zu machen. Ich habe doch etwas länger gesucht um einen Anbieter zu finden, der viel Wert auf Nachhaltigkeit und wir waren sehr zufrieden mit der Tour. Unser Guide Rudolf war ein toller Typ! Wir waren zusammen mit ihm 6 Personen auf dem kleinen Boot. Wir fühlten uns richtig gut aufgehoben bei Rudolf. Er erklärte uns viel über die Insel Bora Bora, die Artenvielfalt und über das Ökosystem. Zudem gab er uns immer verständliche Anweisungen, wie wir uns gegenüber den Tieren verhalten müssen. Wir sind zusammen mit ihm durch einen wunderschön bunten Korallengarten geschnorchelt, haben Mantarochen, mehrere Stachelrochen und eine Gruppen von elf Tigerrochen gesehen. Während dem Ausflug gibt es mehrere Spots. Dabei umrundet ihr fast die ganze Insel und alleine die Bootsfahrt ist schon ein wahres Highlight. Der Ausblick auf die Insel, das Wasser und die kleinen Inseln haben mich wirklich sprachlos gemacht. Es war ein atemberaubender Tag, mit tollen Menschen. Hier der Link zu Tohora Bora Bora, dort findest du auch aktuelle Preise.

Unsplash / Andre Kaim
Tahora Bora Bora
Tohora Bora Bora

Fotografie

Bora Bora ist absoluter Traum für Fotografen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Die vielen Farbfacetten des klaren Wassers, die tropische Vegetation, die unzähligen Einsiedlerkrebse am Strand und natürlich die Unterwasserwelt. Also – wenn vorhanden – GoPro und Drohne nicht vergessen. Ich hab auf jeden Fall Stunden damit verbracht, die Einsiedlerkrebse zu fotografieren.

Insel Bora Bora in Französisch Polynesien Drohnenaufnahme

Fazit zu Bora Bora

Auf keiner Insel war das Wasser so blau und so klar. Nirgends haben wir so viele Fische und Korallen gesehen. Mich haben die Farben des Wassers jeden Tag sprachlos gemacht. Allerdings merkt man, dass Bora Bora die bekannteste und teuerste Insel Französisch Polynesiens ist. Alles kostet etwas mehr und es gibt weniger Restaurants, da die meisten Touristen wohl in den Hotelrestaurants essen und die Anlagen nur selten verlassen. Während wir in Moorea mehrere Restaurants im Umkreis zur Auswahl hatten, mussten wir auf Bora Bora etwas länger suchen. Empfehlen können wir „The Lucky House“ in der Nähe des Matira Beach. Dort gibt es hervorragende Pizza und Fisch Burger und unheimlich coole Kellner.