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Die kleine Nachbarinsel von Tahiti war unser erster Stopp auf Französisch Polynesien. Auf Moorea erwartet dich jede Menge Abenteuer. Schnorcheln mit Buckelwalen, Wanderungen zwischen paradiesischen Bergen und durch Anansfelder oder einfach mit dem Rad die Insel erkunden. In diesem Artikel zeige ich dir Moorea und teile die besten Tipps mit dir.

Anreise nach Moorea

Nachdem wir am Vortag in der Hauptstadt von Papeete gelandet sind, sind wir am Morgen mit der Fähre nach Moorea aufgebrochen. Falls du auch mit der Fähre von Tahiti nach Moorea reisen möchtest, empfehle ich dir eine Unterkunft in Hafennähe. Dann kannst du in der früh einfach zur Fähre laufen. Online gibt es leider keinen Fahrplan, aber die Fähren fahren bis zu acht mal täglich. Erkundige dich am besten in deiner Unterkunft. Die Fähre nach Moorea dauert etwa 30 Minuten. Das Gepäck bringen die Mitarbeiter für dich an Board und am Anleger gibt es ein kleines Cafe, mit einer schönen Aussicht auf Moorea. Also alles ziemlich bequem. Alternativ kannst du auch den Flieger nehmen. Das geht dann 15 Minuten schneller. Wir verzichten allerdings gerne auf solche unnötigen Flüge und fanden die Fährfahrt sehr angenehm. Falls du nicht von Tahiti nach Moorea reist gibt es nur die Möglichkeit zu fliegen. Die einzige Airline in Französisch Polynesien ist AirTahiti. 

Ausblick auf Moorea von der Nachbarinsel Tahiti

Unterwegs auf Moorea

Moorea ist im Vergleich zu vielen Inseln in Französisch Polynesien recht groß. Mit dem Auto kannst du die Insel an einem Tag umrunden. Es gibt eine Hauptstraße die einmal rund um die Insel führt. Wir würden dir auf jeden Fall empfehlen, ein kleines Auto zu mieten, denn nur dann kannst du alle tollen Spots der Insel anfahren. Wir haben leider auf ein Auto verzichtet und konnten mit dem Rad nur die Umgebung rund um unser Hotel erkunden. Auch wenn du ein Auto hast, empfiehlt es sich, eine kleine Radtour zu starten. Es sind wenig Autos unterwegs und das Radfahren macht echt Spaß. Zudem erlebt man die Insel nochmal ganz anders als im Auto. Wenn du kein Auto mieten möchtest, gibt es noch die Möglichkeit zu trampen. Wir haben das zuvor nie gemacht, aber ich denke, es gibt keinen sichereren Ort zu trampen als Französisch Polynesien. Die Menschen sind so herzlich, man kommt schnell ins Gespräch und wir mussten meistens nur 10 Minuten warten bis jemand anhielt. Trotzdem solltest du natürlich vorsichtig sein und das nur machen, wenn du dich dabei gut und sicher fühlst! Ich will hier keine allgemeine Empfehlung aussprechen. Eine andere Möglichkeit die Insel zu erkunden ist ein Roller. Es gibt verschiedene Verleihstellen auf der Insel verteilt. Natürlich gibt es auch geführte Touren, welche die Highlights der Insel abfahren. 

Eine Frau mit Ihrem Enkelsohn nahm uns auf Ihrem Pick-up mit zum Belvedere Aussichtspunkt.

Aktivitäten auf Moorea

Die Aktivitäten auf Moorea könnten vielfältiger nicht sein. Ihr findet dort Wanderwege, Kultur und natürlich jede Menge Wasseraktivitäten wie schnorcheln, Kajak fahren oder einfach am Strand relaxen.

1. Mit Buckelwalen schnorcheln

Buckelwal

Das absolute Highlight auf Moorea ist die Möglichkeit mit Buckelwalen zu schnorcheln. Die Wale kommen von Juli bis Oktober in das warme Wasser um Ihre Kälber zu gebären. Alle Infos über dieses einmalige Erlebnis findest du hier:

2. Mit dem Kajak über das glasklare Wasser gleiten

Wasser Moorea

Fast jede Unterkunft in Moorea vermietet Kajaks. Damit kannst du zu vorgelagerten, paradiesischen Inseln fahren und dabei das glasklare Wasser bestaunen. Frag am besten in deiner Unterkunft nach den besten Spots. Wir sind zu zwei Inseln und einer Sandbank gepaddelt. An der Sandbank konnte man ganz viele Stachelrochen und Blacktip Haie sehen. 

3. Schnorcheln

Moorea schnorcheln

Wie alle Inseln auf Französisch Polynesien ist Moorea einfach traumhaft zum schnorcheln. Wir sind vor allem am Strand vor unserer Unterkunft geschnorchelt. Natürlich gibt es auch viele Touren, welche du buchen kannst. Eine andere Möglichkeit ist es auch, dir ein Kajak auszuleihen und dann zu einer kleinen Insel oder Sandbank zu paddeln und dort ins Wasser zu hüpfen. Erkundige dich am besten in deiner Unterkunft nach den besten Schnorchelspots in der Umgebung. 

4. Am Mount Rotui wandern und der Aussichtspunkt Belvedere

Belvedere Moorea
Mount Rotui Moorea

Der Mount Rotui ist das markante Gesicht der Insel. Ein Berg wie aus dem Paradies. Am besten kannst du ihn vom Aussichtspunkt Belvedere aus bestaunen. Nimm dir am besten einen Tag Zeit um die Umgebung zu erkunden und starte früh morgens um der Hitze etwas zu entfliehen oder verbringe den Sonnenuntergang dort. Von der Hauptstraße zweigt eine beschilderte Straße zum Lookout Belvedere ab. Am besten erreichst du den Aussichtspunkt mit einem eigenen Auto. Wir hatten leider kein Auto und haben uns entschieden zu trampen. Das hat super geklappt. Am Aussichtspunkt werdet ihr schon von einigen Hühnern und Hähnen begrüßt. 

Vom Aussichtspunkt starten einige Wanderwege. Einen Überblick könnt ihr euch auf einer Infotafel verschaffen. Unbedingt feste Schuhe mitbringen, es kann etwas matschig und rutschig sein. Die Wanderwege führen durch den wunderschönen tropischen Wald. Wir hatten leider nur Zeit für einen kurzen Weg. Ein französisches Pärchen hat uns vom Aussichtspunkt wieder mit nach unten genommen zum Anfangspunkt der Route de Ananas. Das ist ein 7 km langer Weg der mitten durch die Ananasfelder und Ortschaften führt und im Ort am Meer wieder endet. Die Route startet dort, wo eine Straße rechts von der Zufahrtsstraße zum Aussichtspunkt abzweigt. Der Weg führt zwar nur bergab oder ebenerdig dahin, trotzdem war es in der Hitze ganz schön anstrengend. Nehmt also unbedingt genügend zu trinken mit. Es war richtig cool die Ananaspflanzen aus nächster Nähe zu betrachten. Neben Ananasfeldern haben wir auf dem Weg ganz viele wunderschöne tropische Pflanzen gesehen.

Lookout Belvedere

5. Polynesische Kultur erleben

Auf Moorea gibt es ein Tiki Village. Dort kannst du die Polynesische Kultur hautnah erleben. Wir hatten leider Pech und es hatte aufgrund von Covid-19 geschlossen. Von unserer Unterkunft sind wir etwa 20 bis 30 Minuten dorthin geradelt. 

Hilfreiche Informationen

Unterkunft Empfehlung

Wir haben 6 Nächte im Hotel Les Tipaniers verbracht und können es sehr weiterempfehlen. Die Unterkunft liegt an einem der schönsten Strände Mooreas. Es gibt große Doppelzimmer und Bungalows mit eigener Küche, eingebettet in einen schönen Garten. Auch ein Restaurant gehört zum Hotel. An der wunderschönen Terrasse direkt am Strand kannst du Frühstücken, einen Snack oder einfach die grandiose Aussicht genießen. Wir haben allerdings nur einmal dort gefrühstückt. Es war uns mit 25 € pro Person einfach viel zu teuer. Das Hotel bietet kostenlose Fahrräder zum ausleihen an, damit kannst du die Umgebung erkunden. Mit dem Rad oder zu Fuß erreichst du einige Restaurants und Läden, sowie einen kleinen Supermarkt. Dort haben wir uns dann immer fürs Frühstück eingedeckt. Direkt am Strand kannst du Kajaks ausleihen und zu Tauchausflügen starten. Wir haben die Zeit dort sehr genossen und würden wieder kommen.

Unterkunft Les Tipaniers Moorea
Strand Tipaniers Moorea